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Service

Was heißt es, in Resonanz zu stehen und das Licht zu halten im Service für die Welt? Es geht nicht nur darum, es den anderen schön zu machen und gemütlich. Wahrer Service geht in die Tiefe. Davor fürchten sich viele, einem anderen so nahe zu kommen, dass die trennende Wand aus Urteil, Sympathie oder Antipathie fällt. Service geht über das Persönliche hinaus. Hier ist kein Raum für Urteil – Service benötigt bedingungslose Liebe und Mitgefühl, um jeden so anzunehmen, wie er ist und die Herzensverbindung zu erlauben, die im wahren Service entsteht. Kannst du den anderen vorbehaltlos annehmen? Oder bist du nur halbherzig für ihn da, damit …? Eine eigene Absicht ist nicht selbstlos und ermächtigt auch nicht. Ermächtigung findet im Herzen statt. Sie ist ein Geschenk, das der andere annehmen oder ablehnen kann. Ermächtigen kannst du nur so weit, wie andere dazu bereit sind – sieh dir deine Kinder an. Manchmal geht es mit kleinen Tippelschrittchen, dann wieder mit einem großen Sprung. Reifeprozesse benötigen ihre Zeit, doch wenn es so weit ist, fliegt der Korken heraus und das Herz fließt im Service über. Es kommt nicht über Nacht. Service ist ein Prozess und es gibt immer Steigerungen, Service hört niemals auf. Glaube nie, perfekt zu sein! Du machst es so gut du kannst und wächst dabei. Service geht über das Persönliche hinaus. Es geht nicht um dein Wohlbefinden dabei. Kannst du dein Ego so weit zurückstellen, um ganz für einen anderen da zu sein? Alle und jeden bedingungslos anzunehmen lässt dich genug lieben, um ihm zu dienen und ihn zu ermächtigen. Service umfasst beides, denn wenn du einem Menschen mit einer Ermächtigung dienen kannst, tust du es. Es gibt keinen Unterschied, es ist oft eins. Indem du einem anderen dienst, ermächtigst du ihn dazu, in seine Tiefe zu gehen und in seiner inneren Stille zur Heilung zu kommen. Mal braucht es ein Anstupsen, um die Aufmerksamkeit für den Prozess zu erhöhen, oft genügt die liebevolle Zurückhaltung. Mitgefühl lässt dich den Unterschied wahrnehmen. Im Mitgefühl spürst du, was dem anderen gerade am besten dient und im Service tust du es. So einfach ist das und doch so eine große Aufgabe, für einen anderen in Service zu sein. Es ist wunderschön, die Liebe fließen zu lassen und sich ihr zu ergeben. Das ist kein In-Sich-Hineinsinken oder Abschlaffen, du bleibst im Fokus und tust alles, was deinem Empfänger gerade dient. Hüte dich nur vor Selbstaufgabe – deine natürliche Würde zeigt dir den Unterschied zwischen selbstloser Hingabe und Märtyrertum. Aufopferung ist nicht gefragt! Selbstdarstellung genauso wenig. Wenn dein Wunsch, in Service zu sein, aus dem Herzen kommt, hat dein Service die Tiefe, die es braucht, um anderen Heilung zu ermöglichen. Und wenn du selber Service brauchst – bitte darum und ermächtige so andere, über sich hinauszuwachsen. Falsche Bescheidenheit steht der Verkörperung von Service entgegen. Sie hindert dich am Empfangen. Was du im Service für dich tust, dient auch der Welt. Bedenke: Ihr seid alle verbunden. Schätze deinen Service für dich genauso wie den für andere. In Liebe und Dankbarkeit zu meinem Lehrer und Freund Marcus Nassner und zur Gemeinschaft von Reiki Resonance in Bayern und ganz Deutschland – mit euch durfte ich erfahren und erleben, was wahrer Service bedeutet, mit euch darf sich Service weiter entfalten in mir. In Liebe und Dankbarkeit zu Michelle Nassner – du bist mir ein liebevolles Beispiel im Service in deiner sanften Art und Weise, voll Aufmerksamkeit, zu erkennen, was der andere gerade braucht und dich so zu verschenken mit dem, was dem anderen dient und ihn zugleich ermächtigt. In Liebe und Dankbarkeit zu allen, die es mir ermöglicht haben, mich selbst im Service zu geben und schon jetzt mehr zu empfangen in meinem Leben als ich mir je vorstellen konnte. Antje Schweighofer, 13.2.14

Ermächtigung

Ermächtigung beginnt schon mit dem ersten Schrei eines Kindes. Das Neugeborene ermächtigt die Menschen in seiner Umgebung zu Fürsorge, zu liebevoller Annahme. Es ermächtigt zuallererst die Mutter zu bedingungsloser Liebe. Wenn diese dazu nicht in der Lage ist, ermächtigt das Kind jeden, der bereit ist, ihm Liebe zu schenken.

Später ermächtigen die Eltern das Kind, seine eigenen Schritte zu tun, seine eigene Wahl zu treffen. Das Kind ermächtigt die Eltern zum Halten in liebevoller Güte, ein Halten, das gleichzeitig ein Loslassen bedeutet. Das Kind erlebt die Sicherheit im Gehaltensein durch die Eltern, bis es sich sicher genug fühlt, seine Schritte in die Welt jenseits des Elternhauses zu setzen.

Der Jugendliche ermächtigt andere zu Toleranz und Mitgefühl – der Rebell braucht beides, um zu seiner Mitte zu finden. Eltern, Lehrer, Begleiter auf dem Weg des Kindes zum Erwachsenen ermächtigen den Jugendlichen immer mehr zur Eigenverantwortung. Mitgefühl hilft dabei zu unterscheiden zwischen Ermächtigung und Überforderung. Wachstum geschieht aus eigener Kraft, nicht indem andere ziehen und zerren.

Entmächtigend wäre es zu jedem Zeitpunkt, auf den eigenen Vorteil zu schauen und den anderen damit zu manipulieren, ihn in eine bestimmte Richtung zu drängen oder in ein vorgefertigtes Bild zu pressen. Ermächtigung geschieht aus Selbstlosigkeit.

„Ich ermächtige dich, deinen Weg selbst zu finden und dein Potenzial zu entdecken und zu entfalten.“ So dient Ermächtigung der ganzen Welt – mit jedem Menschen, der sein Potenzial entfaltet, erhalten andere Seelen die Erlaubnis, das auch auf Erden zu tun, in diesem Erdenleben, in diesem Kapitel des ewigen Lebens. Ermächtigung, die angenommen wird, verschiebt es nicht auf später.

So wie die Eltern-Kind-Beziehung sich in Bezug auf Ermächtigung wandelt, so wandelt sich auch die spirituelle Lehrer-Schüler-Beziehung, bis beide sich ebenbürtig auf gleicher Ebene begegnen. Nun ermächtigen sich Lehrer und Schüler gegenseitig, indem der Lehrer zum Schüler und der Schüler zum Lehrer wird. Die Rollen sind nicht mehr voneinander zu trennen, sie sind nicht mehr zu definieren.

Wir ermächtigen einander, das Beste in uns zu entdecken und zu entfalten. So gehen wir als spirituelle Erwachsene miteinander um. Es ist ein Wechselspiel von Geben und Empfangen, das eine ist im anderen enthalten und Ermächtigung vereint beides zum größeren Ganzen.

Ermächtigung ist Service in seiner höchsten Form. Du gibst dem anderen den Schlüssel zu seiner Macht und hast es nicht in der Hand, was er damit tut. Ermächtigung braucht dein volles Vertrauen. Liebe und Mitgefühl lassen dich in Resonanz mit der Quelle den richtigen Zeitpunkt erkennen – „divine timing“.

Ermächtigung ist wie das Wasser, das einen Samen zum Keimen bringt. Wird der Samen zu früh, bevor er reif dafür ist, gewässert, kann nichts aus ihm wachsen. Wird der Samen zu viel gewässert, verfault er, verliert seine Wachstumskraft. Es kommt auf dein Feingefühl an, Ermächtigung zum richtigen Zeitpunkt auszusprechen.

Bewässerst du den Samen zur rechten Zeit in rechter Dosis, so beginnt er zu keimen. Der junge Spross wird zum zarten Pflänzchen, das deine liebevolle Hingabe und Begleitung benötigt, bis es zu einem starken Baum herangewachsen ist, der fest verwurzelt ist und frei, seine Liebe zu verströmen mit dem Wind – der Baum schenkt Sauerstoff, der ermächtigte, verantwortungsvolle spirituelle Erwachsene wird mit seinem Tun zum Geschenk für die Welt.

Liebevolle Güte ist der Begleiter im Wachstumsprozess, der durch Ermächtigung ausgelöst wird. Kinder wachsen über Eltern hinaus, Schüler dürfen über Lehrer hinauswachsen. Eltern und Lehrer sehen dankbar zu, lehnen sich zurück, im Alter des Lebens angekommen. In ihrer Weisheit erfreuen sie sich am Erfolg der Jungen und am Fortschritt der Menschheit in der Entwicklung des Bewusstseins.

Im Schatten des Baumes zu sitzen, seine Früchte zu genießen, dem Spiel des Sonnenlichtes durch die Blätter zuzusehen, das Rascheln der Blätter im Wind zu hören, dem Gesang der Vögel in den Zweigen zu lauschen, das genügt dem Gärtner als Dank und erfüllt sein Herz mit Freude. Er hat nichts für sich begehrt und ist doch reich beschenkt worden.

Ermächtigung ist für beide ein Geschenk, für den, der ermächtigt wird und für den, der ermächtigt.

Geduld braucht der Gärtner, Liebe und unerschütterliches Vertrauen.

In Liebe und Dankbarkeit zu meinem Lehrer und Freund Marcus Nassner, der mich seit meinem ersten Reiki-Seminar im Herbst 2006 mit Liebe, Geduld und unerschütterlichem Vertrauen begleitet aufmeinem Weg mit Reiki Resonance. Du hast mich ermächtigt, meinen Weg mit Reiki selber zu finden.

In Dankbarkeit zu meinen Eltern, die mich in diesem Leben auf Erden in Liebe empfangen haben und mich in Liebe hielten, so gut sie es konnten. Ich liebe euch.

In Liebe und Dankbarkeit zu meinen Kindern, die mich lehren, was es bedeutet, Mutter zu sein, und zu meinem Mann – deine liebevolle, gütige Unterstützung und Geduld machen es mir leichter, meiner Berufung zu folgen und frei meinen Weg zu gehen.

Antje Schweighofer, 13.2.14

Die Zeit ist in einer Phase der Beschleunigung. Die Tage erscheinen kürzer, die Wochen, die Monate. Die Welt verändert sich rapide und daher besonders deine Welt, da du aufmerksamer geworden bist. Wir sind Zeugen einer erstaunlichen Neugeburt auf der Ebene des menschlichen Bewußtseins. Wir sind spirituelle Abenteurer mit Pionier Geist auf dem Wege der Selbstrealisierung. Erfahrungsbedürftig bahnen wir unseren Weg mitten ins Spielfeld der Heilung, um an der Geburt des neuen menschlichen Bewußtseins teilzunehmen.

Diese großartige Veränderung garantiert nicht, das ein Individuum weiser, mitfühlender oder liebender wird, sondern es gibt ihm/ihr die Möglichkeit sein wahres Potential zu entdecken.

Reiki Resonance Seminare, Hände auflegen, Fernheilung, Transformation und Reiki Resonance Retreats geben uns die Möglichkeit eine kraftvolle Frequenz zu erzeugen, mit der Heilung auf allen Ebenen erreicht werden kann. Die Konsequenz ist eine Bewußtseinserweiterung die jenseits unserer begrenzten 5 Sinne geht. Die erstaunlichen Offenbarungen erleuchten Erkenntnisse die schon immer in uns vorhanden waren und mit denen wir schon immer verbunden waren (Akasha Retreat in Umbrien 2007). In dieser multdimensionalen Realität erfahren wir mehr und mehr das wir nicht von der größeren Welt getrennt sind. Nicht getrennt von etwas oder jemand, jedoch verbunden, interverwandt.

Dir wird bewusst das unsere Entscheidungen enorme Kraft tragen und einwirkungsvoll sind und daher Selbst-Verantwortung voraussetzen. Unser selbstgemaltes Bild als Kinder des Universums wird durch die Erkenntnis des spirituellen Erwachsenen Mitbewohners einer globalen Gemeinschaft ersetzt.

Aufmerksam, bewusst, verantwortlich, intuitiv, co-kreativ, definitiver in Wort und Aktion, mit Resonance und reiner Intention durch die Kraft der Seele. Die große Veränderung ist die Wahrnehmung das sich die Welt jenseits der 5 Sinne erweitert. Es ist ein Geschenk das jedoch den freien Willen respektiert. Das Geschenk wird durch die freie Wahl des Einzelnen angenommen oder abgelehnt. Wir müssen uns entscheiden wie lange wir noch durch Symptome lernen wollen, wie lange wir wie hilflose verwundete Kinder reagieren wollen und wie lange wir das Opfer spielen wollen, bevor wir den Mut aufbringen, ein wahres Verständnis über uns selbst zu bekommen. So wie wir unser Erlebnis von Wut, Ärger und Frust zur gegenseitiger Unterstützung verändern, Eifersucht zu Verständnis und Mitgefühl, Ungeduld zu Geduld und Verängstigung zu liebevollem Handeln, so verändern wir unsere Welt.

Liebevolles Handeln und Mitgefühl als Beitrag für die menschliche Erfahrung, anstelle von Angst und Beschuldigung ist nun die Verantwortung von uns allen. Wir werden feiner und übersinnlicher. Wir stehen inmitten eines gigantischen Spielfeldes einer multidimensionalen Realität. Das Spielfeld aller Möglichkeiten der Heilung, Transformation und Erleuchtung. Doch es erfordert deine Willenskraft zur Veränderung, deine Aufmerksamkeit und deinen Beitrag. Es erfordert Deine Arbeit. Keiner kann diese Arbeit für dich tun. Nur du ……………….!

Mit Licht und Liebe Marcus

„Im Reiki konnte ich die urteilsfreie und bedingungslose Liebe erkennen. Jetzt liegt es an mir selbst, diese Liebe zu verkörpern und zum lebendigen Ausdruck dessen zu werden!“

Warum bin ich eigentlich im Jahr 2005 zum Reiki gekommen?

Ich glaube damals hätte ich keine Antwort gefunden, um das jemand Anderem verständlich machen zu können. Heute, 2009, versuche ich es mal so: Ich erlag sofort der Faszination dieser Modalität. Nach einigen Jahren des Praktizierens mit Reiki, erkenne ich, dass ich auf diesem Wege nach Hause kommen kann (zurück zur Quelle).

1997 passierte mir ein schwerer Motorradunfall, bei dem ich eine Zeit lang klinisch tot war. Medizinisch ist das wohl richtig ausgedrückt. Für mich aber war es kein Tod, da ich in dieser Zeit ein Erlebnis hatte. Obwohl ich nach meiner Reanimation voll bei Bewusstsein gewesen sein soll, kann ich mich an so gut wie nichts erinnern. Mein Erlebnis hingegen geht mir seitdem nicht mehr aus dem Sinn. Es kam jemand auf mich zu und reichte mir seine Hand, in einer sehr hellen Umgebung, wo weiter nichts war. Etwas in mir zögerte jedoch und ich hielt meine Hand zurück. Ich hatte für mich selbst keine Erklärung, weder für den Unfall, noch für das Erlebnis. Ich war nicht religiös, aber ich schaute nach diesem Unfall abends immer nach oben und sprach für mich: „Wenn es da oben Irgendetwas gibt, dann danke ich dafür, dass ich noch lebe!“ 2005 kam ich dann zum Reiki und lernte, dass es weder Zufall noch Schicksal gibt. Das öffnete mir die Tür zur Spiritualität. So „musste“ ich mich wieder auf die Suche machen, um eine Antwort zu finden, warum mein Unfall geschah. 2008, wieder während eines Reiki Seminares, kam ich dann endlich darauf. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt den Glauben an mich selbst verloren! Dieser Unfall gab mir also sofort die Möglichkeit, eine Entscheidung zu treffen, entweder hier zu bleiben, oder auf die andere Seite zu wechseln. Auch in diesem Stadium war mein Wille immer noch frei und ich weiß heute, warum ich meine Hand nicht gereicht habe. Ich wollte noch in diesem Leben bleiben! 2006 passierte mir wieder ein Unfall, bei dem ich mir 3-fach mein Bein brach. Kurz zuvor, zweifelte ich schon wieder stark an mir selbst. Mein Kopf, der noch so viel der Logik vertraute, hatte nun einen Beweis, dass solche Dinge nicht zufällig geschehen und ich konnte einen Zusammenhang erkennen. Viele solcher Zusammenhänge habe ich im Reiki-Seminar erfahren und ich wollte immer mehr darüber wissen. Heute weiß ich aber auch, dass mir das Wissen allein nicht reicht. Mein Leben mit Reiki veränderte sich erst, als ich bereit war, dieses Wissen anzuwenden, es auszustrahlen und es immer mehr zu verkörpern.

Natürlich gab es bei mir anfangs auch Widerstände, mit Reiki zu praktizieren. Heute kann ich aber feststellen, dass sich hinter diesen Widerständen, meine Bequemlichkeit versteckte. Daraus ergab sich folgende Frage für mich: Bin ich bereit zu 100% die Verantwortung für mein Handeln und Tun zu übernehmen, oder sitze ich weiter da und warte auf den Glücksfall? Durch Reiki konnte ich erkennen und akzeptieren, dass ich selbst mein Glücksfall bin! Andere Menschen können mich lediglich inspirieren, nach diesem Glück zu suchen, es in mir zu finden und dann danach zu leben, es also zu verkörpern. So komme ich automatisch zu meinem Lehrer Marcus Nassner. Marcus, Dir danke ich heute zutiefst, dass Du diese Inspiration für mich bist! Durch Dich konnte ich mit Reiki den Zauber im alltäglichen Leben wiederentdecken. Da will ich selbst heute dranbleiben und mitzaubern, durch meinen Service und meine Inspiration!

Vor Reiki war ich vollkommen der Logik verfallen. Der Spiritualität hatte ich somit keine Chance eingeräumt. Als ich zum Reiki kam und Dein Seminar besuchte, habe ich bereits am 2. Tag zu Dir gesagt: „Du hast meine „Festplatte“ im Kopf gelöscht!“ Heute weiß ich, dass Du mir nur die Software zum Löschen zur Verfügung gestellt hast. Den Download habe ich selbst veranlasst und fand dadurch wieder Ruhe in mir. Damals noch unbewusst, weil ich für meine Aktionen noch nicht voll die Verantwortung übernommen habe.

Über die Zeit ist aus meinem Lehrer ein Freund geworden. Zwischen uns existiert eine tiefe Verbundenheit, die untrennbar geworden ist. Nur meine eigene Bequemlichkeit und Angst vor meiner eigenen Verantwortung könnten wieder eine Trennung erzeugen. Das zeigt mir heute, dass ich immer eine Wahl habe. In meiner Opferrolle, meinte ich stets, überhaupt keine Wahl zu haben. Wie sagst Du immer? „Wahrheit und Illusion existieren in jedem Herzen!“ In der Illusion erkenne ich heute meine eigene Verantwortungslosigkeit, die mir den Raum für Bequemlichkeit einräumt, oder anders ausgedrückt, mir die Zeit schenkt, das Opfer zu spielen. Hingegen in meiner Wahrheit stehend, übernehme ich die volle Verantwortung für mich und erkenne, dass nur ich, meines Glückes Schmied sein kann! Da ist kein Platz mehr, um das Opfer zu spielen, denn jetzt kann ich niemanden mehr für meine Situation verantwortlich machen, außer mich selbst!

Ich habe mich also entschieden, meinen Weg nach Hause, mit Reiki anzutreten, einer Modalität, die auch ich seit 2005 in meinen Händen halte. Ich kann es nur empfehlen, weil es jeder Mensch praktizieren kann! Ich weiß heute aber auch, dass diese Entscheidung, jeder für sich selbst treffen muss. Ich kann diese Entscheidung, egal wie sie ausfällt, heute akzeptieren, verstehen und respektieren. Nur zu gut weiß ich noch, dass ich die Existenz von Spiritualität damals weit von mir gewiesen hätte. Heute bin ich dankbar, dass ich mich dem geöffnet habe und mir damit selbst eine Möglichkeit geschaffen habe, neue Erkenntnisse und Sichtweisen an mich heranzulassen und in mein Leben zu integrieren. Was ist dadurch geschehen? Ich weiß heute, dass es kein einziges Richtig oder Falsch im Allgemeinen gibt, so wie es uns die Logik beweisen will, sondern immer nur ein Richtig und Falsch für jeden Einzelnen selbst. Wenn wir beginnen, das zu verstehen, werden wir immer weniger über andere Menschen urteilen. Oft verurteilen wir sie ja sogar. Was will ich dadurch zum Ausdruck bringen? Wenn wir uns mit unseren Mitmenschen austauschen und nun jeder eine andere Meinung vertritt, ist es doch oft so, dass der Eine versucht den oder die Anderen von seiner Sichtweise zu überzeugen. Aber hören wir überhaupt noch aufmerksam zu, wenn uns die andere Seite versucht, ihre Sichtweise darzustellen? Oder sind wir in dieser Zeit nur damit beschäftigt, schon die nächsten Gegenargumente zurechtzulegen, um erneut zu kontern? Bemühen wir uns überhaupt noch, Verständnis für unser Gegenüber aufzubringen? Das Alles, weil wir der Meinung sind, dass es nur ein Richtig geben kann und die anderen Menschen davon überzeugt werden sollen? Das ist der Weg des Urteilens und Verurteilens und er führt zum Verlust des Respekts! Selbst wenn es uns misslingt, unser Gegenüber zu verstehen, sollten wir die Meinung respektieren, denn nur so gelingt es uns, statt über uns zu urteilen, uns alle zu achten! Das Urteil fällt plötzlich weg! Schuldzuweisungen hingegen trennen uns immer voneinander, keine Lösung ist in Sicht! In der Möglichkeit einer Lösung hingegen, ist die Vergebung bereits enthalten! Was bedeutet das tiefer gesehen? Solange wir uns gegenseitig die Schuld zuschieben wollen, ist niemand bereit, eine Lösung anzustreben. Keiner will den Kopf verlieren bzw. nachgeben. Sobald nur Einer nach einer Lösung sucht, geht es überhaupt gar nicht mehr darum, wer Schuld hat. Jetzt sind wir bereit nachzugeben, ohne Schuld zuzuweisen, um dadurch wieder auf den Pfad des gegenseitigen Respekts zu gelangen! Die Trennung ist die Illusion! Die Verbundenheit unter uns allen dagegen, die Wahrheit! Solange wir also den Unterschied leben, zum Beispiel durch Hass, Neid und Gier, bleibt uns der Weg zur Einheit versperrt! Zu kämpfen, bedeutet also auch immer, dass ich gegen mich selbst kämpfe und heute frage ich mich: „Kann das einen Sinn ergeben?“ Ich bin heute auf dem Weg, mich zu ergeben! Und wem will ich mich ergeben? Mir selbst! Dieser Stimme in mir, diesem Gefühl, dieser Intuition, die immer da sind und immer da waren, nur wann habe ich zugehört oder gefühlt? Durch mein eigenes Ego habe ich mir den Weg dorthin versperrt, weil ich ihm mehr vertraut habe, als meinem Herzen (also mehr der Logik vertrauen wollte, als dem Gefühl). Heute weiß ich, dass mein Ego mit lauter Stimme in mir spricht, damit ich es immer hören kann. Die Stimme meines Herzens hingegen, schreit nie in mir, da es genau weiß, dass ich früher oder später sowieso zu ihm komme. Das kann ganz einfach sein, durch bloßes Zuhören, oder es kann mich über Symptome zu diesem Punkt bringen. Hinter einem Symptom versteckt sich also lediglich eine Botschaft meines inneren Lebens! Nur sprechen wir nicht allzu oft vom Gefühl, wenn wir uns schlecht fühlen? Ist ein Symptom dann nicht lediglich ein Wegweiser, der uns wieder zurück bringen könnte, auf unseren eigenen Lebensweg? Wenn wir uns aber entscheiden den Weg über die Symptome anzutreten, missbrauchen wir unseren Körper! Es geht viel einfacher! Ich musste viel durch meinen Körper lernen, durch Schmerzen und Unfälle, aber heute kann ich genau diesen Zusammenhang erkennen und dadurch hat sich mein Leben verändert. Heute merke ich oft, dass ich mich gut fühle und ich gehe in mich, wenn es erste Anzeichen gibt, dass mich ein Symptom „wachrütteln“ will. Das sichert mir das gute Gefühl!

Ich bin heute bereit mein altes Leben hinter mir zu lassen und nun endlich mein Leben zu leben. Ich habe innerhalb kurzer Zeit meinen Job aufgegeben, um mir meinen Weg zu ebnen. Wodurch war das überhaupt möglich? Ich legte plötzlich meinen Focus nicht mehr darauf, was ich mit dieser Entscheidung alles verlieren könnte, sondern ich besann mich darauf, was der Gewinn dabei ist! Und ich fühle heute, dass dieser Gewinn ein Gewinn ist, der für uns Alle etwas bringen kann, denn ich denke heute immer mehr im WIR-Gedanken, statt im ICH! Im ICH werde ich immer nur mein Ego kennenlernen. Indem ich mich selbst vergesse, werde ich mich so erleben, wie ich wirklich bin und was mich selbst wirklich ausmacht. Ich werde mich im Service wiederfinden, urteilsfrei und bedingungslos auf der Frequenz der Liebe! Was hilft mir dabei? Mein wahres Selbst, denn ich muss mich nur selbst hören, meine innere Stimme! Reiki unterstützt mich immer dabei!

Danke Marcus, dass ich die Welt durch Reiki, dessen Verkörperung Du für mich bist, heute mit anderen Augen sehen kann!

Tobias Wolf praktizierender Reiki Channel in Potsdam

www.service-inspiration.de

Ich bin in einem Gespräch mit meinem Bruder über REIKI gefragt worden. Ich war zwar leidenschaftlich und überzeugt von Reiki, konnte aber nicht das ausdrücken, was ich eigentlich sagen wollte. Das hat mich zu der Idee dieses Artikels gebracht. Ich möchte Euch nicht meine Antworten vor diktieren. Ich möchte nur, dass sich jeder von Euch, der diese Zeilen liest, einmal Gedanken darüber macht, was er antworten würde. Ich jedenfalls hab mir Vorwürfe gemacht, dass ich nicht besser vorbereitet war.

Wir Reiki Channel kennen das alle: „Was machst du, Reiki? Erzähl mal…. Oder: „Ja, da hab ich schon mal was von gehört. Bei uns im Ort gibt es auch einen Reikimeister. Ich wollte schon immer mal so was Spirituelles machen. Wie und wo machst du das denn?“ Oder: „Was bringt dir das?“

So oder ähnlich, werden wir mit Fragen konfrontiert, wenn jemand erfährt, dass Du Reiki hast.

Entscheidend ist es, mit einer Qualität zu antworten, die der Situation gerecht wird. Stellen wir uns an dieser Stelle verschiedene Orte vor, an denen wir die Fragen gestellt bekommen könnten: Vorausgesetzt ich bin ein inspirierter Reiki Channel, werde ich natürlich versuchen ein möglichst positives Bild von Reiki zu vermitteln. Wenn sich Menschen nicht bewusst über die Tiefe ihrer Frage sind, können wir auch nicht mit Tiefe antworten. Stelle dir folgende Situation vor: Du triffst dich zum Grillen mit einigen Freunden und Bekannten. Die meisten Gespräche behandeln Oberflächlichkeiten wie Sport, Autos, Mode oder Ähnliches.

Du stehst in mitten einer Gesprächsrunde wo dich urplötzlich jemand nach Reiki fragt, weil er von dir gehört hat, dass du an einem Seminar teilgenommen hast. Alle schauen dich an und erwarten nun eine inspirierende Antwort. Die Stimmung ist ausgelassen und der Alkohol macht sich bei den meisten deutlich bemerkbar. Du bist gerade aus einem Reiki I Seminar gekommen oder du bist schon Jahre dabei. Das spielt keine Rolle.

Nun stehst du diesen Menschen gegenüber und du weißt genau, dass wahrscheinlich keiner von ihnen wirklich jetzt an diesem Ort zu dieser Zeit in die phantastische Welt der Reiki Lehren eintauchen möchte. Der Ausweg aus diesem Dilemma ist eine Antwort, die die Menschen nicht beleidigt oder erschreckt, sondern ihnen die Möglichkeit gibt, zu einem anderen Zeitpunkt an einem anderen Ort wieder mit dieser Frage auf dich zu zukommen. Als Beispiel könnte der Satz folgendermaßen lauten: „Ich habe Reiki als eine wunderbare Hilfe für mein Leben entdeckt. Jeder kann es ausüben und jeder kann es verstehen. Es verpflichtet zu nichts und geht trotzdem in die Tiefe des Bewusstseins. Wenn du mehr wissen möchtest, komme doch einfach mal vorbei und wir sprechen in Ruhe darüber.“ Der beschriebene Ort in diesem Beispiel kann natürlich beliebig ersetzt werden. Entscheidend für deine Antwort ist, dass die Situation in der du eine Frage über Reiki gestellt bekommst, der Frequenz von Reiki dienlich ist.

Jetzt möchte ich dir noch eine mögliche Situation nennen, wo die Frequenz für eine angemessene Antwort für Reiki existiert: Ob du mit deiner Familie oder mit Freunden oder Bekannten zusammen bist, spielt keine Rolle. Selbst ein Fremder kann von dir eine inspirierende Antwort auf seine Fragen nach Reiki bekommen. Entscheidend für die Qualität deiner Antwort ist dein persönliches Empfinden für die Situation. Vertraue deinem Gefühl für die Umgebung in der du dich mit deinem Gesprächspartner befindest. Es muss kein Tempel oder eine andächtige Gedächtnisstätte sein, an dem du ein inspirierendes Gespräch führen kannst. Entscheidend ist deine Haltung, deine Absicht und die Liebe zu Reiki mit der du zu den Menschen sprichst. Wenn du einen Ort gewählt hast, an dem du nicht durch Belanglosigkeiten gestört werden kannst, steht einem guten Gespräch im Sinne von Reiki nichts im Weg. Natürlich hast du nicht auf alles eine Antwort. Du musst dich auch nicht dafür Schämen, wenn du auf verschiedene Fragen nicht antworten kannst. Wir sind alle Schüler und lernen wahrscheinlich bis an unser Lebensende dazu. Oft genügt es schon, wenn du ein Beispiel über Heilung erzählst. Die Geschichte kann deine eigene oder die Heilung eines Anderen betreffen. Es ist nicht entscheidend, dass du mit Erklärungen aus der Quantenmechanik, Medizin oder detaillierten Experimenten aus der Physik das Funktionieren von Reiki belegst. Es ist eine Frequenz der Menschlichkeit, mit der du mit deinen Worten eine mögliche Zukunft durch das Praktizieren von Reiki beschreibst. Du gibst dadurch dem interessierten Menschen die Möglichkeit auf jedem Level seinen persönlichen Einstieg in die spirituelle Welt zu finden.

Triffst du dagegen auf einen sachlich, technisch oder theologisch interessierten Menschen, kannst du ihm, auch wenn du nicht mit den Lehren der Quantenmechanik oder den Religionen dieser Erde vertraut bist, eine Beschreibung dessen geben, was die Möglichkeiten von Reiki beinhalten.

Für den Fall, dass dein Gegenüber ein Gelehrter auf einem dieser Gebiete ist, brauchst du dich nicht zu fürchten. Und wenn er dich noch so mit Fachausdrücken und belegten Zweifeln aus der Wissenschaft bombardiert, bleibe ruhig und sei dir bewusst darüber, dass jedem Menschen eine Kraft innewohnt, die sich dem entzieht, was die Wissenschaft seit Jahrhunderten zu erklären versucht.

Auf dieser Ebene nach Argumenten für einen spirituellen Weg zu suchen, würde mich wie Don Quijote im Kampf gegen Windmühlen aussehen lassen. Voller Leidenschaft und überzeugt von meiner guten Tat, aber leider ohne Aussicht auf Erfolg. Meine Argumente bei solch einem Gesprächspartner liegen außerhalb von Formeln und Rezepten. Wenn dein Gegenüber wirklich an den Qualitäten von Reiki interessiert ist, wirst du ihm mit der Kraft des Mitgefühls und der Liebe zur Menschheit eine Möglichkeit zeigen, die außerhalb seines Kopfes liegt. Beschreibe mit deinen Worten, wie es allein durch die Absicht der Heilung bereits zu Heilung kommen kann. Beschreibe die positive Wirkung der Energie beim Händeauflegen. Erzähle vom bewussten Leben und wie es Auswirkungen auf dein Umfeld hat. Beschreibe ihm was passiert ist, seit dem du nicht mehr mit deinen Kindern und deinem Partner schreist. Beschreibe was passiert ist, seit dem du aufmerksamer bist. Das ist die Art und Weise, wir ich beschreibe, was alles in meinem Leben passiert ist seitdem ich Reiki praktiziere.

Ich danke meinem Freund und Lehrer Marcus Nassner